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Todesdrohung gegen Landrat wegen Hilfe für Flüchtlinge

Migration Todesdrohung gegen Landrat wegen Hilfe für Flüchtlinge

Der hessische Landrat Erich Pipa von der SPD sieht sich wegen seines Engagements für Flüchtlinge Morddrohungen von Rechtsextremisten ausgesetzt. Sie gehen von der "Initiative Heimatschutz Kinzigtal" aus, wie der Verwaltungschef des Main-Kinzig-Kreises bei einer Pressekonferenz sagte, in der er am Freitag in Gelnhausen den Vorgang öffentlich machte.

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Todesdrohung gegen Landrat Pipa wegen Hilfe für Flüchtlinge.

Quelle: Karlheinz Schindler/Archiv

Gelnhausen. In einem der Schreiben wird Pipa gedroht, dass ihn jemand aus dem Weg räumen könnte. Darin wird mit diesem Sonntag (13. September) auch gleich ein Tag genannt, an dem die Gelegenheit günstig sei. An dem Tag ist die Teilnahme des Landrates an der Freizeit- und Breitensportveranstaltung "Kinzig total" geplant. Dabei werden alljährlich Straßen für den normalen Verkehr gesperrt und für den Ausflugsverkehr mit dem Fahrrad freigegeben.

Pipa erhielt bislang ein Schreiben im Juli und eins datiert auf den 8. September. Darin wird er als "Kanaken-Landrat" und "stinkende Ratte" beschimpft. Mit einer Tötung drohen die Absender zwar nicht wörtlich. Das Landratsamt wertete die Texte aber als Morddrohung.

dpa

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