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"Titanic"-Chefredakteur: Lassen uns von Anschlag nicht beeinflussen

Kriminalität "Titanic"-Chefredakteur: Lassen uns von Anschlag nicht beeinflussen

Die "Titanic"-Redaktion will sich von dem tödlichen Anschlag auf das französischen Satiremagazin "Charlie Hebdo" nicht in seiner Arbeit einschränken lassen.

Frankfurt/Main. Für religiöse und alle anderen Themen gelten die gleichen Regeln, sagte Chefredakteur Tim Wolff am Mittwoch dem "Wiesbadener Kurier". "Wenn ein Thema für uns wichtig ist und wir die Witze lustig finden, drucken wir das." Mit einem derartigen Anschlag werde das Thema noch relevanter für Satiriker. "Das zieht ja noch mehr Spott nach sich."

Der Islam sei auch für die "Titanic"-Redaktion in Frankfurt immer wieder ein Thema gewesen. "Wir haben auch einige Mohammed-Karikaturen nachgedruckt, um sie zu besprechen. Wir halten uns nicht zurück", sagte Wolff dem Blatt. Bisher sei seines Wissens nach noch kein deutscher Satiriker in der Nachkriegszeit erschossen worden. "Wir hoffen, das bleibt auch so." Bei dem Attentat auf das islamkritische Magazin "Charlie Hebdo" wurden in Paris mindestens zwölf Menschen getötet und mehrere schwer verletzt.

dpa

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