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Terrormiliz IS erbeutet Blanko-Pässe: Keine konkrete Gefahr

Terrorismus Terrormiliz IS erbeutet Blanko-Pässe: Keine konkrete Gefahr

Der Terrormiliz Islamischer Staat sind im ostsyrischen Al-Rakka rund 3800 syrische Blanko-Reisepässe in die Hände gefallen. Einen entsprechenden Bericht des Bielefelder "Westfalen-Blatts" (Montag) bestätigte das Bundeskriminalamt (BKA) am Sonntag in Wiesbaden.

Wiesbaden/Bielefeld. Unmittelbar Gefahr, dass Terroristen damit nach Deutschlands einreisen könnten, bestehe wegen der Visumspflicht nicht, sagte eine Sprecherin. Nach Bekanntwerden des Vorgangs seien im gesamten Schengen-Raum Fahndungsmaßnahmen eingeleitet worden. Die Nummern der Pässe sollen in den Computern der Sicherheitsbehörden vermerkt worden sein.

Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, warnte in der "Bild"-Zeitung (Montag) davor, dass sich islamistische Terroristen unter die momentan nach Deutschland und Europa kommenden Flüchtlinge mischen könnten. "Die deutschen Sicherheitsbehörden schauen auch bei den Asylbewerbern genau hin", sagte er. "Ich warne aber davor, diese Menschen unter einen Generalverdacht zu stellen."

dpa

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