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Tempo 30 auf Verkehrsachsen: Modellversuch wird ausgewertet

Verkehr Tempo 30 auf Verkehrsachsen: Modellversuch wird ausgewertet

Das Frankfurter Stadtparlament muss im kommenden Jahr darüber entscheiden, ob nachts auf drei Hauptverkehrsachsen wegen Lärmschutzes verbindlich Tempo 30 gilt.

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Verkehrsdezernent Klaus Oesterling spricht in Frankfurt am Main.

Quelle: Susann Prautsch/Archiv

Frankfurt/Main. Im ersten Quartal 2017 werde das Parlament die Ergebnisse des Pilotprojekts erhalten, kündigte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Dienstag an.

Am kommenden Samstag (31.12.) läuft in Frankfurt ein eineinhalbjähriger Modellversuch mit der reduzierten Geschwindigkeit auf der Nibelungenallee, Teilen der Eschersheimer Landstraße und dem nördlichen Mainufer aus. Ein Institut hat das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Oesterling rechnet angesichts unterschiedlicher Auffassungen in der schwarz-rot-grünen Koalition mit "schwierigen Beratungen". In CDU und SPD - darunter auch beim Verkehrsdezernenten - gibt es große Vorbehalte gegenüber dem nächtlichen Tempo 30 auf den drei Achsen. Dagegen befürworten die Grünen das Limit. Die Regelung müsste vom Land genehmigt werden. Dies hat aber Hessens grüner Verkehrsminister Tarek Al-Wazir bereits in Aussicht gestellt.

dpa

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