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Syrien-Kämpfer angeklagt: IS, weil er mehr kämpfen wollte?

Terrorismus Syrien-Kämpfer angeklagt: IS, weil er mehr kämpfen wollte?

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat einen 28 Jahre alten Syrien-Kämpfer angeklagt. Er soll Mitglied in zwei terroristischen Vereinigungen gewesen sein, schwere staatsgefährdende Gewalttaten vorbereitet und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen haben, wie der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Alexander Badle, am Freitag berichtete.

Frankfurt/Main. Der Türke soll im Sommer 2013 von Frankfurt über die Türkei nach Syrien ausgereist sein. Dort soll er sich zunächst der Terrorvereinigung "Junud al-Sham" angeschlossen haben, wo er laut Anklage zum Kämpfer ausgebildet wurde. Später soll er sich dem sogenannten "Islamischen Staat" angeschlossen haben. "Hintergrund für den Wechsel sollen die mangelnden Kampfeinsätze der "Junud al-Sham" gewesen sein", berichtete Badle.

Im Dezember 2013 kehrte der Mann nach Frankfurt zurück. 2016 wurde er festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen hatte zuerst die Bundesanwaltschaft geführt, das Verfahren 2016 dann aber nach Frankfurt abgegeben - als eines von 14 Ermittlungsverfahren dieser Art.

dpa

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