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Südwestdeutsche Wohnungswirtschaft setzt auf Nachverdichtung

Kommunen Südwestdeutsche Wohnungswirtschaft setzt auf Nachverdichtung

Der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft setzt sich für eine Nachverdichtung der Wohnquartiere in Hessen ein. Die Zahl der Genehmigungen für Neubauten sei leicht rückläufig, Nachverdichtung aber deutlich preiswerter und schneller, sagte Verbandschef Rudolf Ridinger am Mittwoch in Frankfurt.

Frankfurt/Main. Die Mitglieder seines Verbands verfügten über rund 400 000 Wohnungen, innerhalb von drei Jahren könnten etwa 25 000 neue Wohnungen durch Aufstocken, Anbauen und Ergänzungsbauten geschaffen werden.

Die Grundstücke seien bereits da, es gebe meist keine Planungsprobleme und die Viertel seien bereits erschlossen, zählte Ridinger die Vorteile der Nachverdichtung auf. Hemmnisse seien rigide Stellplatzordnungen für Autos und der Brandschutz. Wenn freie Flächen in den Wohnvierteln moderner und attraktiver gestaltet würden, gehe die Nachverdichtung nicht auf Kosten der Lebensqualität.

Der Verband vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von rund 200 privaten und öffentlichen Unternehmen der Wohnungswirtschaft in Hessen und dem südlichen Rheinland-Pfalz.

dpa

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