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Studie: Wähler werden älter, aber nicht konservativer

Parteien Studie: Wähler werden älter, aber nicht konservativer

Wenn die Bevölkerung älter wird, profitieren davon nicht automatisch die konservativen Parteien. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Frankfurter Fachhochschule (FH), die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

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Auch im Alter kann man noch sozial wählen.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Frankfurt/Main. Das Forschungszentrum Demografischer Wandel hat exemplarisch für die Union und die Grünen hochgerechnet, wie Wahlen in Zukunft ausgehen könnten.

Die Studie basiert auf Daten des Sozio-Ökonomischen Panels - einer repräsentativen Wiederholungsbefragung in mehr als 12 000 deutschen Privathaushalten - und der Wahlstatistik zur Bundestagswahl 2013.

"Die Union wird Probleme bekommen, während die Grünen von der demografischen Alterung profitieren", fasste Autor Sven Stadtmüller zusammen. Der Grund: "Die Bindung an eine politische Partei bildet sich schon in der frühen Sozialisation aus und bleibt danach im Zeitverlauf weitgehend konstant."

Dass ältere Menschen meist konservativ wählten, sei "nicht mit einer im Lebensalter zunehmenden konservativen Orientierung zu erklären". Es liege daran, dass sie in den Gründungsjahren der Bundesrepublik eine enge Bindung zur Union aufgebaut hätten und diese beibehielten. Wenn auch bei jüngeren Jahrgängen - wo die Grünen beliebter sind - die politische Prägung im Alter erhalten bleibt, spielt die demografische Entwicklung nicht automatisch CDU/CSU in die Hände.

dpa

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