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Streit um Schulen geht in neue Runde

Schulen Streit um Schulen geht in neue Runde

Das ewige Streitthema in Hessen, die Schulen, macht diese Woche erneut im Landtag Station. Bereits zu den Kommunalwahlen war die Debatte um Umverteilungen und Kürzungen unter anderem bei Grundschulen und Gymnasien hochgekocht.

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Eltern in Hessen haben sich gegen die geplanten Stellenumlenkungen geäußert.

Quelle: Ch.Schmidt/Archiv

Wiesbaden. Vor allem in Frankfurt machten Eltern ihrem Unmut Luft. Bei der Parlamentssitzung am Mittwoch will nun die SPD-Fraktion ihre Kritik erneuern. Die Kürzungen von bis zu vier Stellen etwa an Gymnasien wirkten sich bereits negativ auf die Unterrichtsqualität aus, heißt es im Antrag der Sozialdemokraten.

Der Fraktionschef der Grünen, Mathias Wagner, entgegnete, es fielen keine Stellen weg, sondern vielmehr kämen in diesem Jahr insgesamt 800 neue hinzu. Sie sind unter anderem für die Integration von Flüchtlingskindern vorgesehen.

Er habe zwar Verständnis dafür, dass die Eltern von Gymnasiasten möglichst gute Bedingungen für ihre Kinder wollten, erklärte Wagner. Dabei dürfe jedoch nicht aus dem Blick geraten, dass es auch an anderen Schulen Herausforderungen gebe. Bloß weil sich dort Eltern und Schüler nicht lautstark äußerten, dürften ihre Belange nicht unter die Räder kommen.

dpa

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