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Streit um Möbelhaus landet vor Verwaltungsgericht

Handel Streit um Möbelhaus landet vor Verwaltungsgericht

Ein umstrittenes Möbelhaus-Projekt in Bad Vilbel beschäftigt erneut das Verwaltungsgericht (VG) Gießen. Bei der Verhandlung am Montag geht es insbesondere um die Größe der Verkaufsfläche für Waren wie Heimtextilien, Gläser oder Geschirr.

Bad Vilbel/Gießen. Die Stadt Bad Vilbel (Wetteraukreis) klagt dagegen, dass dieses sogenannte zentrenrelevante Sortiment maximal 800 Quadratmeter betragen darf. Befürworter einer Begrenzung wollen Fachgeschäfte der Umgebung schützen.

Der Bürgermeister von Bad Vilbel, Thomas Stöhr (CDU), hält einen solchen Schritt für "lebensfremd". Ihm sei kein Einrichtungshaus dieser Größe bekannt, das sich mit einer derart kleinen Fläche begnüge. Die Ansiedlung des Möbelhauses sei nicht nur wichtig für die Stadt, sondern auch für die Region.

Die Regionalversammlung Südhessen hatte im November einen vor dem VG geschlossenen Vergleich abgelehnt, der eine Fläche von 3000 Quadratmetern vorsah. Der Vorsitzende der Versammlung, Martin Herkströter (CDU), erklärte das Votum unter anderem damit, dass Umsatzeinbußen bei Händlern in den Nachbarkommunen befürchtet würden. Bad Vilbel sieht dagegen kaum negative Auswirkungen. Beide Seiten berufen sich auf Gutachten. Das Möbelhaus soll insgesamt eine Verkaufsfläche von 45 000 Quadratmetern haben.

dpa

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