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Streit um Homo-Ehe: Schäfer-Gümbel legt gegen CDU nach

Gesellschaft Streit um Homo-Ehe: Schäfer-Gümbel legt gegen CDU nach

Im Streit um die Homo-Ehe in Hessen lässt die Landtags-Opposition nicht locker. SPD-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel forderte am Montag in einem "Offenen Brief" von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine klare Position der Regierung zum Thema.

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Der SPD-Fraktionsvorsitzende, Thorsten Schäfer-Gümbel.

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Wiesbaden. Die schwarz-grüne Koalition ist uneins in der Frage um die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der klassischen Ehe.

Aufklärung verlangt Schäfer-Gümbel vor allem von Bouffier zu dessen Aussage, es komme keiner Diskriminierung gleich, wenn etwas "aus Gründen des überwiegenden Gemeinwohls" unterschiedlich behandelt werde. Wenn eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare im Widerspruch zum "öffentlichen Gemeinwohl" gesehen werde, dann befremde ihn das "zutiefst", heißt es im Schreiben des hessischen SPD-Chefs.

Bouffier hatte Ende Juni im Landtagsplenum außerdem gesagt, beim Thema gehe es um "eine gesellschaftspolitische Frage, die viele Dimensionen hat und keineswegs einfach ist". In der Debatte war die Union mit ihrem Widerstand gegen die Homo-Ehe allein unter den fünf Fraktionen.

dpa

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