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Steuereinnahmen der rheinischen Kirche steigen langsamer

Kirche Steuereinnahmen der rheinischen Kirche steigen langsamer

Die Kirchensteuereinnahmen der Evangelischen Kirche im Rheinland wachsen weiter, aber langsamer. Für das laufende Jahr werde mit 717 Millionen Euro gerechnet - etwa drei Millionen weniger als prognostiziert, teilte Vizepräsident Johannes Weusmann am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Düsseldorf. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Anstieg um 1,85 Prozent. Für 2017 rechnet die mit 2,6 Millionen Mitgliedern zweitgrößte evangelische Landeskirche ebenfalls mit 717 Millionen Euro Einnahmen aus der Kirchensteuer.

"Wir gehen im Moment von einer stabilen Entwicklung aus", sagte Weusmann. Perspektivisch müsse sich die Kirche aber auf den "Scheitelpunkt" einstellen. Langfristig sei mit einem Rückgang der Steuereinnahmen zu rechnen. Bis 2030 erwartet die rheinische Kirche einen Mitgliederrückgang um ein Drittel.

Die Zahl der Gemeinden verringert sich zum Jahresbeginn von 719 durch mehrere Fusionen auf 704. Das rheinische Kirchengebiet erstreckt sich über Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Die Landessynode, das Kirchenparlament, will Anfang Januar in Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz) unter anderem über neue, freiere Gemeindeformen beraten. Bisher gehören Menschen aufgrund ihrer Wohnadresse zur Ortsgemeinde.

dpa

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