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Steinwürfe auf Polizei: Bewährungsstrafe für Blockupy-Aktivisten

Prozesse Steinwürfe auf Polizei: Bewährungsstrafe für Blockupy-Aktivisten

Nach den schweren Krawallen zur Eröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) im März in Frankfurt ist ein erstes Urteil gefallen. Ein 23-jähriger Italiener wurde am Mittwoch zu 14 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil er einen Polizisten mit einem Stein beworfen und verletzt hat.

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Der Angeklagte wird in den Gerichtssaal geführt.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Das Amtsgericht Frankfurt bestrafte ihn wegen schweren Landfriedensbruchs und versuchter schwerer Körperverletzung.

Zu Beginn der Verhandlung hatte der Angeklagte gestanden, zwei Steine geworfen zu haben. Laut der Richterin war dieses Geständnis zwar strafmildernd. Durch Zeugenaussagen sei aber bewiesen worden, dass er insgesamt fünf Steine geworfen hat.

Der Prozess fand unter starken Sicherheitsvorkehrungen statt. Etwa 50 Sympathisanten des 23-Jährigen hatten am Morgen vor dem Gericht für seine Freilassung demonstriert. Er ist bislang der einzige Aktivist des kapitalismuskritischen Blockupy-Bündnisses, gegen den nach den Krawallen am 18. März Anklage erhoben worden war.

dpa

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