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Standort von neuer Anti-Terror-Einheit auch in Hünfeld

Polizei Standort von neuer Anti-Terror-Einheit auch in Hünfeld

Im osthessischen Hünfeld werden als Teil einer neuen Anti-Terror-Einheit der Bundespolizei rund 50 Einsatzkräfte stationiert. Dies hat der Bundespolizei-Chef Dieter Romann bestätigt, wie der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU) mitteilte.

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Teile einer neuen Anti-Terror-Einheit werden in Hünfeld stationiert.

Quelle: Marius Becker/Archiv

Hünfeld/Berlin. Insgesamt soll die Einheit 250 Polizisten umfassen. Weitere Standorte sind nach Medienberichten Blumberg (Brandenburg), Sankt Augustin (NRW), Bayreuth (Bayern) und Uelzen (Niedersachsen).

Das Bundesinnenministerium hatte am Dienstag den Aufbau der Truppe bestätigt. Sie solle bis Jahresende einsatzbereit sein und zielgerichtet bei terroristischen Anschlägen zum Einsatz kommen. Das Konzept werde derzeit im Potsdamer Bundespolizeipräsidium erarbeitet.

Die Spezialeinheit GSG9 sei von ihrer Größe her nicht geschaffen, Großlagen wie beim Anschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" zu bewältigen, sagte der CDU-Innenexperte im Bundestag, Armin Schuster, dem rbb-Inforadio. Im Unterschied zur GSG9 stünden die Einheiten aber auch für den normalen Bereitschaftsdienst zur Verfügung.

Brand beurteilte die Stärkung des Standortes in Osthessen polizeitaktisch als völlig richtig und hervorragend für Hünfeld.

dpa

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