Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Städteforscher: Frankfurt tut zu wenig für bezahlbaren Wohnraum

Kommunen Städteforscher: Frankfurt tut zu wenig für bezahlbaren Wohnraum

Im Kampf gegen fehlenden Wohnraum und hohe Mieten hat Frankfurts künftige schwarz-rot-grüne Koalition ein Bündel von Maßnahmen angekündigt. Diese reichen aber nach Ansicht des Städteforschers Felix Wiegand nicht aus.

Voriger Artikel
Immer mehr politisch motivierte Straftaten
Nächster Artikel
Rückschlag für Brückenpläne bei Bingen

Spaziergänger sind in einem Neubaugebiet in Frankfurt am Main unterwegs.

Quelle: Arne Dedert

Frankfurt/Main. Eine Mietpreisbremse bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG sei zwar richtig. Diese müsse aber zugleich auf den ausschließlichen Bau öffentlich geförderten Wohnraums verpflichtet werden, fordert Wiegand. Er forscht am Institut für Humangeografie der Universität Frankfurt zum Thema Stadtentwicklung. "Die Stadt muss andere Akzente setzen."

Das designierte Bündnis im Römer (Rathaus) hat in dem am Montag vorgestellten Koalitionsvertrag vereinbart, dass die Mieten bei der ABG in den kommenden fünf Jahren maximal nur jeweils um ein Prozent steigen dürfen. Der Anteil der geförderten Wohnungen beim Neubau soll von 38 auf 40 Prozent gesteigert werden. Diese Anhebung sei eher "symbolisch", kritisierte Wiegand. "Was wir im Moment erleben, ist eine systematische Entmischung, weil ganze Viertel in Frankfurt nur noch für Wohlhabende zugänglich sind."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr