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Stadtverordnete in Gersfeld wollen Bürgermeister Wolff los werden

Kommunen Stadtverordnete in Gersfeld wollen Bürgermeister Wolff los werden

Der Bürgermeister von Gersfeld in der Rhön muss sich einem Abwahlverfahren stellen. Die Stadtverordneten stimmten am Donnerstagabend mit großer Mehrheit in einer Sondersitzung dafür.

Gersfeld. In der osthessischen Stadt unterhalb der Wasserkuppe stand der 55-jährige FDP-Mann zunehmend in der Kritik. Die Kommunalpolitiker zeigten sich mit seiner Arbeit unzufrieden. Er leiste zu wenig und habe sein Verwaltungspersonal nicht im Griff, hieß es. Zudem sei das Vertrauensverhältnis der Fraktionen zu ihm zerrüttet.

Wolff verteidigte sich und erwiderte am Freitag auf Anfrage: "Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen. Die Stadtverordneten müssen sich an die eigene Nase fassen." Was in 15 Jahren nicht geschafft worden sei, habe er auch in den 18 Monaten seiner Amtszeit nicht bewältigen können.

Am 25. Mai sollen die Bürger des rund 5800 Einwohner zählenden Luftkurorts parallel zur Europawahl zur Stimmabgabe gebeten werden. Wolff ist abgewählt, wenn die Mehrheit der Stimmen dafür ist. Allerdings müssen mindestens 30 Prozent der Wahlberechtigten teilnehmen.

dpa

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