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Staatswald bringt 20 Millionen Euro Überschuss

Umwelt Staatswald bringt 20 Millionen Euro Überschuss

Aus dem hessischen Staatswald ist im vergangenen Jahr dank guter Holzpreise ein Überschuss von rund 20 Millionen Euro erwirtschaftet worden. In den landeseigenen Wäldern seien 1,97 Millionen Kubikmeter Holz geerntet worden, heißt es im Nachhaltigkeitsbericht des Landesbetriebs Hessen-Forst, den Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) am Dienstag in Haiger (Lahn-Dill-Kreis) vorstellte.

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Holzstapel.

Quelle: Frank May/Archiv

Haiger. Das entspreche etwa der Erntemenge aus dem Jahr 2013.

Der Landesbetrieb mit rund 2300 Beschäftigten bewirtschaftet den gut 340 000 Hektar umfassenden Staatswald in Hessen und den Wald zahlreicher Kommunen. Mehr als die Hälfte des landeseigenen Waldes besteht aus Laubbäumen, der größte Teil davon sind Buchen und Eichen.

Der Überschuss sei für zusätzliche Leistungen verwendet worden, von denen Bürger und Natur profitieren, sagte Hinz. Hessen-Forst habe 3,5 Millionen Euro in den Arten- und Biotopschutz investiert und so die Biodiversität in Land weiter fördern können. Als Beispiele nannte Hinz Projekte für den Schwarzstorch und seltene Insekten und Amphibien. Mehr als fünf Millionen Euro wurden für die Pflege der 12 000 Kilometer Waldwege ausgegeben, die für die Waldbewirtschaftung, aber auch für Erholung und Sport da seien.

dpa

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