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Staatliches Vermögen in Hessen 2013 gestiegen

Finanzen Staatliches Vermögen in Hessen 2013 gestiegen

Land und Gemeinden haben in Hessen im vergangenen Jahr mit ihrem Geld auf der hohen Kante mehr verdient. Das Finanzvermögen stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von Mittwoch um 6,1 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro.

Wiesbaden. Damit liegt Hessen deutlich über dem Schnitt. Insgesamt machten Deutschlands Länder und Gemeinden 1,4 Prozent Verlust und kamen auf 219,3 Milliarden Euro.

Das Finanzvermögen umfasst nach Angaben der Behörde das im nicht-öffentlichen Bereich angelegte Geld wie Bargeld, Einlagen, Wertpapiere, Ausleihungen und sonstige Forderungen. Nicht einbezogen werden Anteilsrechte und Finanzderivate.

Das Vermögen des Bundes sank laut Statistik um 6,7 Prozent auf 218,2 Milliarden Euro. Das stärkste Plus unter den Bundesländern mit Gemeinden eingerechnet machte Berlin mit 36,4 Prozent mehr und 10,3 Milliarden Euro. Dies habe hauptsächlich an vielen ausstehenden sonstigen Forderungen und Wertpapiergewinnen gelegen, sagte Statistikerin Sylvia Jung.

Den größten Verlust verzeichnete Nordrhein-Westfalen samt Gemeinden mit einem Rückgang von 16,7 Prozent auf 76,3 Milliarden Euro. Nach Angaben des Bundesamtes schlägt die dort angesiedelte "Bad Bank" der WestLB - die Erste Abwicklungsanstalt EAA - auf die Bilanz.

dpa

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