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Sportwetten-Anbieter können Duldungsverfügungen beantragen

Glücksspiele Sportwetten-Anbieter können Duldungsverfügungen beantragen

Anbieter von Sportwetten können in Hessen ab sofort Duldungsverfügungen für ihr Angebot beantragen. Mit dieser Entscheidung solle der "Wildwuchs von nicht regulierten Anbietern in den Städten und im Internet" eingedämmt werden, erklärte der Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) in einer Mitteilung vom Samstag.

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Blick auf ein Schild mit der Aufschrift «Spot-Wetten».

Quelle: Frank Rumpenhorst/ Archiv

Wiesbaden. Die Duldung des "formell illegalen Sportwettangebots" diene in erster Linie dem Schutz der Spieler.

Generell befinde sich die Glücksspielregulierung in Deutschland aufgrund des gescheiterten Glücksspielstaatsvertrags aber "nach wie vor in einer Sackgasse", sagte Beuth. Mit der Duldungsverfügung könnten Anbieter aber immerhin zur Einhaltung der Regeln bei Jugend- und Spielerschutz verpflichtet werden.

Nach dem 2012 vereinbarten Glücksspielstaatsvertrag sollten die Bundesländer eigentlich mit einer quantitativen Beschränkung für sieben Jahre 20 Konzessionen an Sportwetten-Anbieter vergeben. Dies ist bisher aber nicht gelungen. Die Länder wurden von mehreren Gerichten abgestraft, leer ausgegangene Anbieter klagten. Das bei der Lizenzvergabe federführende Hessen droht schon länger mit einem Ausstieg aus dem Staatsvertrag, sollten bedenkliche Passagen nicht geändert werden.

dpa

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