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Späterer Gottesdienst-Beginn lockt mehr Besucher in die Kirche

Kirche Späterer Gottesdienst-Beginn lockt mehr Besucher in die Kirche

Wegen sinkender Mitgliederzahlen und immer weniger Gottesdienst-Besuchern sucht die Kirche nach Lösungen. Jüngst kam aus Westfalen die Anregung, Gottesdienste nicht mehr am frühen Sonntagmorgen, sondern auch mal am Nachmittag oder Abend zu veranstalten.

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Menschliche Gewohnheiten ändern sich.

Quelle: Franziska Kraufmann/Archiv

Fulda. Mit alternativen Gottesdienst-Formaten und späteren Anfangszeiten haben Kirchen in Hessen schon Erfahrungen gemacht.

In der evangelischen Kreuzkirche Fulda etwa beginnt der Gottesdienst an jedem ersten und dritten Sonntag um 11 Uhr statt um 10 Uhr. "Das ist zum Beispiel für junge Familien eine bessere Zeit. Der ein oder andere kann eine Stunde länger schlafen. Und man muss sich nicht hetzen", erläuterte Pfarrer Stefan Bürger. "Um 11 Uhr ist die Kirche voller als um 10 Uhr - ein klares Plädoyer für den späteren Gottesdienst."

Die Kreuzkirche wolle mit dem späteren Beginn der Gottesdienste den Gläubigen Zusatzangebote machen. "Dadurch erreichen wir womöglich Menschen, die sich von der Kirche entfernt haben", sagte Bürger. Der Geistliche bietet etwa siebenmal im Jahr auch einen "AAA"-Gottesdienst an. Für das innovative Format gilt: ausschlafen - aufatmen - aufeinanderzugehen. Bei den Gottesdiensten ab 11 Uhr gibt es beispielsweise auch moderne Musik von einer Band statt Orgel-Klänge.

dpa

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