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Sinti und Roma wollen Aufklärung an Schulen

Wiesbaden Sinti und Roma wollen Aufklärung an Schulen

Der hessische Verband der Sinti und Roma fordert, dass die jahrhundertelange Diskriminierung von Sinti und Roma stärker im Schulunterricht behandelt werden soll.

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Themenfoto: Dieter Schütz / www.pixelio.de

Wiesbaden. Die jahrhundertelange Diskriminierung von Sinti und Roma sollte nach Auffassung von deren hessischem Verband stärker im Schulunterricht behandelt werden. Es gebe immer noch Vorurteile gegen sein Volk, sagte der Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Adam Strauß, am Dienstag im Landtag in Wiesbaden.

Dort machte die Wanderausstellung „Hornhaut auf der Seele” Station, die die Verfolgung von Sinti und Roma in Hessen zeigt. Landtagsvizepräsident Lothar Quanz (SPD) nannte die Ausstellung einen „Beitrag wider das Vergessen″.

In Hessen wurden in der Nazizeit mehr als 1000 Sinti und Roma verfolgt, etwa 700 von ihnen wurden ermordet.

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