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Sicherungsverwahrte sind wieder in Schwalmstadt

Justiz Sicherungsverwahrte sind wieder in Schwalmstadt

Die Sicherungsverwahrten in Hessen sind in ihre neuen Räume auf dem Gefängnisgelände in Schwalmstadt gezogen. Am Samstag seien 34 Insassen von Weiterstadt bei Darmstadt in speziell gesicherten Bussen zurück nach Nordhessen gefahren worden, teilte das Justizministerium am Montag in Wiesbaden mit.

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34 Sicherheitsverwwahrte bezogen die neuen Räume.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Schwalmstadt. In Sicherungsverwahrung leben Straftäter, die ihre Haftstrafe verbüßt haben, aber weiterhin als gefährlich gelten.

In Schwalmstadt mussten unter anderem die Hafträume zu Zimmern umgebaut werden, weil sich nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts Sicherungsverwahrung und Strafvollzug deutlich voneinander unterscheiden müssen. Außerdem wurden Aufenthaltsräume und Gemeinschaftsküchen eingerichtet.

In der neugestalteten Einrichtung können bis zu 60 Sicherungsverwahrte untergebracht werden. Hessen arbeitet dabei mit Thüringen zusammen: 15 Plätze stehen für gefährliche Straftäter aus dem Nachbarbundesland bereit, einer davon ist derzeit belegt.

In Hessen befinden sich nach Ministeriumsangaben momentan 36 Männer in Sicherungsverwahrung. Für Frauen stehen fünf Plätze in der JVA Frankfurt III bereit, eine Straftäterin ist dort derzeit untergebracht. Die Arbeiten in Schwalmstadt dauerten etwa eineinhalb Jahre und kosteten rund zwölf Millionen Euro, das gesamte Projekt wurde mit 14,5 Millionen Euro beziffert.

dpa

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