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Sechs Leichtverletzte bei Auseinandersetzungen nach Pegida-Demo

Demonstrationen Sechs Leichtverletzte bei Auseinandersetzungen nach Pegida-Demo

Bei Auseinandersetzungen nach einer Demonstration gegen eine Pegida-Kundgebung in Frankfurt sind am Montagabend sechs Menschen leicht verletzt worden. Ein Demonstrant wurde vorläufig festgenommen, bei drei anderen die Personalien festgestellt.

Frankfurt/Main. Ein Motorrad und drei Autos der Polizei wurden beschädigt. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben mehrfach Pfefferspray und Schlagstöcke ein.

Rund 75 Anhänger des islamkritischen Bündnisses Pegida Frankfurt Rhein-Main hatten am Montagabend zum sechsten Mal an der Hauptwache demonstriert. Etwa 950 Menschen protestierten dagegen - ohne größere Zwischenfälle. Als sich nach der Kundgebung rund 35 Pegida-Anhänger auf dem Weg zum Theaterplatz machten, versuchten dies rund 300 Demonstranten zu verhindern. Es flogen Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper. Müllcontainer wurden auf die Straße geschoben, Bauzäune umgeworfen und Fahrräder geworfen.

Ein Polizist auf einem Motorrad wurde von Gegendemonstranten mit Schlägen und Tritten angegriffen, blieb aber unverletzt. Eine Pegida-Demonstrantin wurde von einem Stein am Kopf verletzt, fünf Polizeibeamte wurden leicht verletzt.

dpa

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