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Schwarz-Grün verteidigt Pläne zur Beamtenbesoldung

Landtag Schwarz-Grün verteidigt Pläne zur Beamtenbesoldung

Die schwarz-grünen Regierungsfraktionen im hessischen Landtag haben ihre Pläne für die Beamtenbesoldung verteidigt. Zwar liege die prozentuale Erhöhung in diesem Jahr unterhalb der Gehaltssteigerung für die Tarifbeschäftigten, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Bauer, am Dienstag in Wiesbaden.

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Der hessische Landtagsabgeordnete Jürgen Frömmrich (Grüne).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. "Im langfristigen Vergleich gibt es allerdings fast keine Unterschiede." Der Grünen-Abgeordnete Jürgen Frömmrich sagte, die Interessen der Beschäftigten müssten mit den Interessen des Landes abgewogen werden.

Um das geplante Plus bei der Beamtenbesoldung von einem Prozent gibt es seit längerem Streit. Schwarz-Grün hatte zuletzt für die unteren Besoldungsgruppen einen Nachschlag angekündigt - dies halten die Kritiker für zu wenig.

Nach den Plänen der Regierungsfraktionen sollen die Bezüge für alle Beamte ab Juli 2016 um mindestens 420 Euro im Jahr steigen. Dies bedeute für die unteren Besoldungsgruppe ein stärkeres Plus als die zuvor angekündigten ein Prozent Zuschlag. Für die Beamtenanwärter ist ein Plus von 600 Euro vorgesehen.

Die Wochenarbeitszeit für alle Beamte verkürzt sich ab August 2017 auf 41 Stunden. Beamte bis zu einem Alter von 50 Jahren mussten bislang 42 Wochenstunden arbeiten.

dpa

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