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Schwarz-Grün verbessert Arbeitskultur für Frauen

Landtag Schwarz-Grün verbessert Arbeitskultur für Frauen

Jede öffentliche Dienststelle mit mehr als 50 Beschäftigten in Hessen muss künftig einen Plan zur Gleichberechtigung der Geschlechter vorlegen. Auch Frauen in Teilzeitarbeit sollen künftig Führungspositionen übernehmen können.

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Sozialminister Stefan Grüttner (CDU).

Quelle: Sebastian Kahnert/Archiv

Wiesbaden. Der Landtag verabschiedete ein entsprechendes Gesetz am Donnerstag mit den Stimmen von Schwarz-Grün. Die SPD, die einen Alternativentwurf vorgelegt hatte, lehnte gemeinsam mit der Linken das Gesetz ab. Schwarz-Grün habe die Kritik der Experten am Gesetz in der Anhörung dazu "komplett ignoriert".

Das Gesetz setze auf "Kooperation und Effizienz", sagte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU). Die SPD wolle dagegen "Bürokratisierung und Bevormundung". "Ihnen fehlt einfach die Mut", warf die SPD-Abgeordnete Lisa Gnadl der Regierung vor. Sie hatte in ihrem Entwurf bei Job-Besetzungen ein Klagerecht mit aufschiebender Wirkung für Frauenbeauftragte vorgeschlagen.

Das Gesetz soll nicht nur für die gesamte Landesverwaltung einschließlich Hochschulen und Kommunen gelten, sondern auch für kommunale Zweckverbände und Krankenhäuser. In der Landesverwaltung liegt der Anteil der Frauen derzeit bei etwa 55 Prozent. In Führungspositionen sind sie aber wenig repräsentiert.

dpa

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