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Schwarz-Grün hat laut Umfrage keine Mehrheit

Parteien Schwarz-Grün hat laut Umfrage keine Mehrheit

Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre ... dann würde sich voraussichtlich einiges ändern im politischen Hessen. Das ergibt zumindest der aktuelle Hessentrend. Bis zur echten Landtagswahl ist allerdings noch Zeit - sie ist wohl erst Ende 2018.

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Ein Balkendiagramm mit Ergebnissen einer Umfrage.

Quelle: Armin Weigel/Archiv

Frankfurt/Main. Die amtierende schwarz-grüne Regierungskoalition in Hessen hat einer Wahlumfrage zufolge derzeit keine Mehrheit. Wie der am Donnerstag veröffentlichte "Hessentrend" ergab, müssen sowohl CDU als auch SPD im Vergleich zur Befragung vor einem Jahr Verluste hinnehmen. Für AfD und Grüne habe die repräsentative Umfrage dagegen ein Plus ergeben, teilte der Hessische Rundfunk in Frankfurt mit. Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, kämen die CDU auf 32 und die SPD auf 24 Prozent. Grüne und AfD wären mit jeweils 14 Prozent gemeinsam drittstärkste Kraft im Land.

Im Vergleich zum Hessentrend vom Januar 2016 würden die Grünen ihr Ergebnis um drei Prozentpunkte verbessern, die AfD schafft ein Plus von zwei Punkten. CDU und SPD verlieren jeweils zwei Prozentpunkte. Die Linke bleibt unverändert bei acht Prozent, die FDP legt um einen Punkt auf sechs Prozent zu. CDU und SPD machten in ihren Reaktionen vor allem die bundespolitische Stimmung für die schwächeren Werte verantwortlich.

Mit diesem Ergebnis würde es weder für eine schwarz-grüne Koalition reichen, noch für Rot-Rot-Grün. Blieben nur eine große Koalition von CDU und SPD oder ein Dreierbündnis von CDU, Grünen und FDP - vorausgesetzt, die AfD käme für eine Regierungsbeteiligung nicht in Betracht.

Könnte man den Ministerpräsidenten direkt wählen, dann würden sich laut Hessentrend 48 Prozent für den amtierenden Regierungschef Volker Bouffier (CDU) entscheiden. Im Vergleich zur Umfrage 2016 bedeutet dies ein Plus von zwei Prozent. Der Oppositionsführer Thorsten Schäfer-Gümbel von der SPD käme wie im Vorjahr auf 35 Prozent. Die nächste Landtagswahl ist voraussichtlich Ende 2018.

dpa

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