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Schutzschirm für Diakoniestationen: Fast jede Zweite in den Miesen

Kirche Schutzschirm für Diakoniestationen: Fast jede Zweite in den Miesen

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) greift ihren Diakonie- und Sozialstationen mit mehr als zehn Millionen Euro unter die Arme. Von den 46 Stationen haben zuletzt 22 rote Zahlen geschrieben, wie die EKHN am Freitag anlässlich ihrer Frühjahrssynode in Frankfurt berichtete.

Frankfurt/Main. Ein Schutzschirm soll sie jetzt zukunftssicher machen.

Grund für die Schieflage sei das spezielle Profil der evangelischen Pflegedienste, sagte der zuständige Oberkirchenrat Christian Schwindt: Sie beschäftigten nur Fachkräfte, bezahlten diese besser, besuchten auch Patienten an abgelegenen Orten und blieben auch mal länger, um ein Gebet zu sprechen. Bei den 46 Stationen betreuen rund 1800 Mitarbeiter an die 12 000 Patienten.

Derzeit wird eine kirchliche Trägergesellschaft gegründet, der sich die Stationen anschließen können. Dafür stellt die EKHN aus einer Sonderrücklage acht Millionen Euro zur Verfügung. Die "Gesellschaft für Diakonie und Sozialstationen" soll im Sommer ihre Arbeit aufnehmen. Bereits jetzt unterstützt die EKHN alle Diakoniestationen - auch die nicht kirchlich verfassten - mit jährlich 2,7 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln.

dpa

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