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Schuster warnt vor Rechtsruck in Deutschland

Schulen Schuster warnt vor Rechtsruck in Deutschland

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat vor einem Rechtsruck in Deutschland gewarnt. "Wir beobachten mit Sorge eine stärkere Polarisierung sowie einen Rechtsruck in Deutschland", sagte Schuster der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt am Main.

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Josef Schuster ist zu sehen

Quelle: Karlheinz Schindler/Archiv

Frankfurt/Main. "Rechtsextreme scheinen sich im Aufwind zu befinden. Das ist für die jüdische Gemeinschaft schlecht und für das Land insgesamt auch."

Jüdische Lehrer berichteten von staatlichen Schulen, "dass sie dort immer wieder antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt sind, und leider nicht immer Rückhalt aus dem Lehrerkollegium erhalten", berichtete Schuster. "Auf vielen Schulhöfen hat sich das Wort "Jude" als Schimpfwort etabliert."

Die erste jüdische Schule nach dem Holocaust ist vor 50 Jahren in Frankfurt am Main wieder eröffnet worden. Mit einem Festakt, zu dem auch Schuster erwartet wird, feiert dies die Lichtigfeld-Schule am kommenden Mittwoch (13. Juli).

Schuster forderte "eine starke Zivilgesellschaft, die sich aktiv für Respekt, Toleranz und Solidarität einsetzt". Dazu leisteten die vielen ehrenamtlichen Helfer für die Flüchtlinge und zahlreiche neue Bündnisse ihren Beitrag. "Jeder von uns ist aufgerufen, im eigenen Umfeld gegen Vorurteile und Diskriminierung vorzugehen."

dpa

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