Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Schulsprecher: Hausaufgaben verstärken soziale Ungleichheit

Bildung Schulsprecher: Hausaufgaben verstärken soziale Ungleichheit

Hausaufgaben in ihrer heutigen Form verstärken nach Meinung von Hessens Schülern die soziale Ungleichheit. "Das Ergebnis der Hausaufgaben ist oft abhängig von der Hilfe der Eltern", sagte der stellvertretende Landesschulsprecher, Fabian Pflume, am Donnerstag auf einer Podiumsdiskussion in Frankfurt.

Voriger Artikel
Anklage gegen mutmaßlichen IS-Kämpfer erweitert
Nächster Artikel
Unentschieden vor Abstimmung zu sicheren Herkunftsländern

Ein Kind macht Hausaufgaben.

Quelle: Bernd Thissen/Archiv

Frankfurt/Main. Es sollte stattdessen mehr Übungsstunden während der Schulzeit geben.

Unterstützung erhielten die Schüler von der Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen, Maike Wiedwald. Es sei Aufgabe der Schulen, Heranwachsende beim Üben zu unterstützen. "Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen", sagte sie. Kerstin Dexler von den Jungen Philologen, die angehende und junge Gymnasiallehrer vertreten, betonte indes, längere Texte könnten nur alleine verfasst werden. Reiner Pilz vom Landeselternbeirat sprach sich dafür aus, dass die Politik den Ausbau von Ganztagsschulen vorantreibt. Diesen gebe es jedoch "nicht zum Nulltarif".

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr