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Schülervertreter: "Schüler hätten mehr bekommen sollen"

Schulen Schülervertreter: "Schüler hätten mehr bekommen sollen"

Der Bildungsgipfel hat nach Einschätzung der Landesschülervertretung eine große Chance für die Kinder und Jugendlichen in Hessen verpasst. "Die Schüler hätten mehr bekommen können und auch mehr bekommen sollen", sagte Landesschülervertreter Luca Manns der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

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Luca Manns (r.) hatte sich mehr vom Bildungsgipfel erhofft.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Zum Abschluss der Expertenrunde werde es wohl kein unterschriebenes Abschlussdokument aller Teilnehmer geben. Manns rechnet aber damit, dass Ergebnisse des Gipfels auch ohne diese Unterschriften umgesetzt werden können. So seien die Vorschläge der Landesschülervertretung für eine neue Sekundarschule auf positive Resonanz gestoßen.

Als Interessenvertretung der rund 800 000 Schüler in Hessen würde die Landesschülervertretung jedes Mal wieder an einem Bildungsgipfel teilnehmen, sagte Manns, der Landesschulsprecherin Fevzije Zeneli auf dem Bildungsgipfels berät. Für eine Fortsetzung oder Neuauflage des Gipfels müsse es aber die Bereitschaft aller Teilnehmer geben, gemeinsam Verbesserung im Bildungssystem zu erreichen. "Das war diese Mal nicht der Fall."

Der Bildungsgipfel war von der schwarz-grünen Koalition ins Leben gerufen worden, um einen Konsens über die Schulpolitik der kommenden zehn Jahre herzustellen. Nach heftiger Kritik von Lehrer- und Elternverbänden sowie der Opposition im Wiesbadener Landtag ist eine gemeinsame Abschlusserklärung nicht mehr zu erwarten. Die letzte Sitzung der Expertenrunde wird Kultusminister Alexander Lorz (CDU) an diesem Freitag leiten.

dpa

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