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Schmiergeld-Prozess wegen KMW-Rüstungsdeals verschoben

Prozesse Schmiergeld-Prozess wegen KMW-Rüstungsdeals verschoben

Im Schmiergeld-Skandal wegen eines Haubitzen-Deals des Rüstungskonzerns Krauss-Maffei Wegmann (KMW) in Griechenland ist ein Gerichtsprozess verschoben worden. Vor dem Arbeitsgericht in Kassel will KMW von einem seiner Ex-Manager wissen, wie viel dieser an Schmiergeld bei dem Geschäft erhalten hat.

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Ein Logo des Rüstungskonzerns.

Quelle: Martin Schutt/Archiv

Kassel. Die Verhandlung war für den kommenden Mittwoch (2. Juli) angesetzt, wurde nun aber auf den 27. August verschoben, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Die Gründe dafür wollte die Behörde auf dpa-Anfrage nicht nennen.

Im Rahmen des 2001 vereinbarten und knapp 200 Millionen Euro teuren Geschäfts hatte KMW 24 Panzerhaubitzen nach Griechenland geliefert. Der Deal, so der Verdacht, dem die Staatsanwaltschaft München nachgeht, sei von KMW-Mitarbeitern mit Bestechungsgeldern angeschoben worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Mitarbeiter von den Bestechungsgeldern etwas zurückbekamen. In Griechenland schlägt die lange bekannte Affäre immer wieder höhere Wellen.

dpa

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