Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Schändung von jüdischem Mahnmal: zwei Männer verurteilt

Prozesse Schändung von jüdischem Mahnmal: zwei Männer verurteilt

Wegen Verbreitung antisemitischer Transparente und Schändung eines jüdischen Mahnmals sind zwei Männer in Limburg zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. In dem Berufungsprozess bestätigte der Richter am Freitag die Strafe von 16 Monaten gegen einen 26-jährigen Angeklagten.

Voriger Artikel
Bericht: Land gibt den Kommunen mehr Geld
Nächster Artikel
Bürgerinitiativen fordern Gesetze für Erdkabel

Verurteilung wegen Schändung von jüdischem Mahnmal.

Quelle: Daniel Naupold/Symbol

Limburg. Sein 24-jähriger Mittäter, der im ersten Prozess in Dillenburg noch freigesprochen worden war, erhielt elf Monate.

Das Gericht befand sie der Volksverhetzung für schuldig. Sie hätten am 9. November 2013, dem 75. Jahrestag der Pogromnacht im Dritten Reich, in Bad Berleburg (Nordrhein-Westfalen) einen Wildschweinkopf mit einem Fleischerhaken an einem Mahnmal befestigt. Im Maul des Schweins wurde eine zerrissene israelische Nationalflagge gefunden. Die Gedenkstätte war mit roter Farbe beschmiert.

Außerdem wurde den beiden zur Last gelegt, siebenmal Transparente mit der Aufschrift "Die ewige Lüge lebt weiter" an unterschiedlichen Orten im Lahn-Dill-Kreis aufgehängt zu haben. Deshalb wurde der Fall in Hessen verhandelt. Genspuren an den Bannern überführten den jüngeren Angeklagten. Verteidigen ließen sich die Angeklagten von einem Ex-NPD-Landesvize in Hessen und einem ehemaligen stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Republikaner.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr