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"Sanierungsfälle": Vertrag für Klinikfusion in trockenen Tüchern

Krankenhäuser "Sanierungsfälle": Vertrag für Klinikfusion in trockenen Tüchern

Monatelang wurde verhandelt, nun haben sich Stadt Frankfurt und Main-Taunus-Kreis auf einen Vertrag für die geplante Fusion ihrer Kliniken geeignet. Die Dachgesellschaft unter dem Namen Kliniken Frankfurt-Main-Taunus GmbH soll zum 1. Januar 2016 die Arbeit aufnehmen, berichteten am Donnerstag die Frankfurter Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) und der Landrat des Main-Taunus-Kreises, Michael Cyriax (CDU).

Frankfurt/Main. In der bisherigen Struktur seien die Kliniken Sanierungsfälle, sagte Cyriax. "Das wirtschaftliche Konzept sieht erhebliche Vorleistungen durch Stadt und Kreis vor", berichtete die Stadt Frankfurt. Die Häuser würden "von den Risiken der Vergangenheit freigestellt". 110 Stellen sollen abgebaut werden, es gebe aber keine betriebsbedingten Kündigungen.

Der Vertrag sieht einen gemeinnützigen Verbund vor. Beide Gesellschafter bringen ihre Grundstücke und Immobilien, ihre Krankenhausbetriebe mit den Tochtergesellschaften ein. Alle drei Standorte in Höchst, Bad Soden und Hofheim sollen bestehenbleiben. Geht alles glatt, entsteht einer der größten kommunalen Klinikverbünde Hessens. Die politischen Gremien von Stadt und Kreis müssen noch zustimmen. Auch das Votum der Finanzbehörden und der Kommunalaufsicht steht noch aus.

dpa

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