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Salafistenverein - Bundesverwaltungsgericht verhandelt wegen Verbotes

Prozesse Salafistenverein - Bundesverwaltungsgericht verhandelt wegen Verbotes

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt heute die Klage des salafistischen Vereins DawaFFM gegen sein Verbot. Der damalige Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte das in Frankfurt ansässige Missionierungsnetzwerk im Frühjahr 2013 unter anderem wegen mehrerer gewaltsamer Ausschreitungen bei Demonstrationen in Solingen und Bonn verboten.

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Hans-Peter Friedrich (CSU).

Quelle: Olivier Hoslet/Archiv

Leipzig/Frankfurt. Der Vorwurf: Unter dem Deckmantel missionarischer Ausrichtung arbeite der Verein auf die Radikalisierung von Muslimen und den Übertritt von jungen Menschen zum Salafismus hin. Der Salafismus gilt als extremistische Auslegung des Islam. Für die Klage der Vereins ist das Bundesverwaltungsgericht in erster Instanz zuständig.

dpa

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