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Salafismus-Expertin fordert mehr Prävention in Schulen

Extremismus Salafismus-Expertin fordert mehr Prävention in Schulen

Aufklärung über islamischen Extremismus kommt nach Einschätzung einer Expertin in den hessischen Schulen viel zu kurz. "Die Salafismus-Prävention muss Teil des Lehrplans werden und in den Regelunterricht überführt werden", sagte die Islamforscherin Susanne Schröter von der Uni Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur.

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Mit dem Problem des Salafismus befasst sich ein von Schülern gemaltes Plakat, welches an einer Schule in Wiesbaden zu sehen ist.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Wiesbaden. Nötig seien mehr Fortbildungen für Lehrer, auch im Umgang mit bereits radikalisierten Schülern. In der Schule könnten alle Kinder und Jugendlichen erreicht werden, anders als bei Veranstaltungen in Jugendzentren oder Moscheegemeinden.

Bislang laufe die Prävention hauptsächlich auf Basis von Eigeninitiative der Lehrer. Viele Schulen mieden das Thema ganz. "Es gibt eine große Scheu, sich damit überhaupt auseinanderzusetzen. Man hat das Gefühl, das ist unsicheres Terrain, da könne man viel falsch machen", sagte die Professorin. Auch das Wissen fehle oder die Bereitschaft, anzuerkennen, dass es ein Problem gebe. Tatsächlich sei dies aber der Fall, wenn etwa Schüler einschlägige Videos herumzeigten und es Streit um Gebetsräume, den Fastenmonat Ramadan oder die Vermittlung der Evolutionstheorie gebe.

dpa

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