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Salafismus-Experten: Geld für Präventionsangebote fehlt

Extremismus Salafismus-Experten: Geld für Präventionsangebote fehlt

Viele junge Salafisten radikalisieren sich nach Einschätzung von Fachleuten im Gefängnis. "Der Jugendvollzug ist eines der problematischsten Rekrutierungsfelder", sagte der Geschäftsführer des Violence Prevention Networks (VPN), Thomas Mücke, der Nachrichtenagentur dpa.

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Viele junge Salafisten radikalisieren sich im Gefängnis.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. Viele junge Straftäter "seien hochgradig gefährdet". Sie hätten niedrige Bildungsabschlüsse, seien sehr gewaltbereit und suchten einfache Erklärungen für ihr Leben. Viele Syrien-Ausreisende seien zuvor straffällig gewesen. "Im Jugendvollzug sind daher Präventionsangebote besonders wichtig", sagte Mücke. Allerdings fehle dafür das Geld.

So sei derzeit völlig unklar, wie das bundesweite VPN-Programm "Abschied von Hass und Gewalt" von 2015 an fortgeführt werden könne. "Die Finanzierung läuft Ende dieses Jahres aus." Zu dem über Modellprojekte finanzierten Programm gehört ein intensives viermonatiges Gruppentraining im Gefängnis und eine umfassende Betreuung nach der Entlassung. Bislang haben neun Justizvollzugsanstalten in Deutschland mitgemacht - darunter in Hessen das Gefängnis in Wiesbaden.

dpa

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