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SPD wirft CDU mangelnden Einsatz für Lohngerechtigkeit vor

Landtag SPD wirft CDU mangelnden Einsatz für Lohngerechtigkeit vor

Die SPD-Fraktion im Landtag hat der CDU monatelange Blockadehaltung beim Thema Lohngerechtigkeit für Frauen vorgeworfen. Das auf Bundesebene geplante Gesetz zur Entgeltgleichheit habe "gegen den erbitterten Widerstand der Union durchgeboxt werden müssen", kritisierte die SPD-Abgeordnete Lisa Gnadl am Donnerstag in Wiesbaden.

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Manuela Schwesig (SPD).

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

Wiesbaden. Der Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sei ein "echter Durchbruch" zum Abbau der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen.

Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) sagte, die schwarz-grüne Landesregierung habe in ihrem Koalitionsvertrag das Prinzip "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" als Ziel festgelegt und dazu bereits mehrere Schritte unternommen. Unter anderem sollen in einem Entgeltatlas für Hessen erstmals alle entsprechenden Datenbestände zusammengeführt werden. Die Landesregierung begrüße zudem den vergangene Woche erzielten Kompromiss der Koalitionsspitzen von CDU und SPD auf Bundesebene zu dem geplanten Gesetz zur Lohngleichheit.

Die Grünen-Fraktion äußerte sich abwartend bezüglich des Gesetzentwurfes. Die Linken-Fraktion sprach von einem wichtigen Schritt, der aber nicht ausreiche. Die FDP warnte vor mehr Bürokratie und Aufwand für die Unternehmen.

dpa

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