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SPD will bald Vernehmung von Zeugen im NSU-Ausschuss

Prozesse SPD will bald Vernehmung von Zeugen im NSU-Ausschuss

Die hessische SPD-Generalsekretärin Nancy Faeser fordert, dass der Untersuchungsausschuss zum NSU-Mord in Kassel 2006 möglichst schnell in die Vernehmung von Zeugen einsteigt.

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Hessens SPD-Generalsekretärin Nancy Faeser.

Quelle: Andreas Arnold/Archiv

Frankfurt/Main. Faeser reagierte auf einen Bericht der "Welt am Sonntag", wonach der hessische Verfassungsschutz mutmaßlich mehr über den Mord wusste als bislang bekannt.

Dabei geht es um abgehörte Telefongespräche des Verfassungsschützer Andreas T., der am Tatort war und zeitweise als Verdächtiger galt. Der hessische Ausschuss werde die Abhörprotokolle anfordern, sagte Faeser der "Frankfurter Rundschau" vom Montag: "Wir werden sie bekommen, wir werden prüfen, was drinsteht, und dann zeitnah die Betroffenen vernehmen."

Der im Mai 2014 eingesetzte Ausschuss hält am (heutigen) Montag erst seine zweite öffentliche Sitzung ab. Er hört aber keine Zeugen, sondern Experten, die über die rechtsextreme Szene in Deutschland und Hessen berichten. Faeser sah in den Berichten vom Wochenende auch Hinweise, dass der damalige Innenminister Volker Bouffier (CDU) mehr mit dem NSU-Komplex befasst gewesen sein könnte als bislang bekannt.

dpa

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