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SPD weiter gegen Ansiedlung von Ryanair in Frankfurt

Luftverkehr SPD weiter gegen Ansiedlung von Ryanair in Frankfurt

Die geplante Ansiedlung der Billigairline Ryanair am Frankfurter Flughafen stößt bei der hessischen SPD weiter auf scharfe Kritik. Ryanair halte Sozialstandards nicht ein, sagte Landes- und Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel der Deutschen Presse-Agentur am Samstag.

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Hessens Fraktionsvorsitzender der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel.

Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv

Wiesbaden. "Die Ansiedlung von Ryanair ist für uns nicht wünschenswert." Die Fluglinie stehe für schlechte Arbeitsbedingungen, die Verhinderung von Gewerkschaftsarbeit sowie die Ablehnung von Tarifverträgen. Schäfer-Gümbel warf Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) vor, sich hierfür nicht zu interessieren: "Die Arbeitsbedingungen sind ihm völlig egal."

Dass ausgerechnet Al-Wazir derjenige sei, der zulasse, "dass man künftig für 9,99 Euro nach Malle fliegen kann, ist denkwürdig", sagte Schäfer-Gümbel. Dies widerspreche allem, was der Minister bisher zum Thema Flughafen gesagt habe. Bisher antworte Al-Wazir auch nicht ausreichend auf Fragen der Opposition dazu. Deshalb werde die SPD das Thema im Landtagsplenum ab 22. November aufgreifen. Prinzipiell sei es richtig, dass sich Airlines aus dem Low-Cost-Segment ansiedelten, da es 40 Prozent des Flugverkehrs in Europa ausmache. Auch das Anwerben durch Vergünstigungen sei richtig. Bereits in Frankfurt ansässige Gesellschaften dürften aber nicht benachteiligt werden.

dpa

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