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SPD und Linke kritisieren CDU-Staatsbürgerschaftsbeschluss

Parteien SPD und Linke kritisieren CDU-Staatsbürgerschaftsbeschluss

Auf scharfe Kritik ist der Beschluss des CDU-Bundesparteitags zur doppelten Staatsbürgerschaft bei der hessischen Landtagsopposition gestoßen. "Die CDU legt die Axt an die Integrationserfolge der letzten Jahre", erklärte SPD-Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel am Mittwoch, der auch Bundesvize seiner Partei ist. Der Wegfall der sogenannten Optionspflicht für in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern habe vielen jungen Menschen eine Last von den Schultern genommen.

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Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Ihre Wiedereinführung wäre ein klares Integrationshindernis, erklärte Schäfer-Gümbel.

Die CDU hat auf ihrem Essener Parteitag beschlossen, die mit der SPD vereinbarte Regelung zur doppelten Staatsbürgerschaft zu kippen. Die Optionspflicht betrifft hauptsächlich Kinder türkischer Eltern, die sich dann künftig wieder zwischen 18 und 23 Jahren für eine Staatsbürgerschaft entscheiden müssten.

"Das Letzte, was wir im Moment benötigen, ist Roland-Koch-Politik reloaded", kommentierte Linken-Fraktionschefin Janine Wissler mit Blick auf den früheren CDU-Ministerpräsidenten. Wenn die Union meine, mit Übernahme von Forderungen der AfD und von Pegida diesen das Wasser abgraben zu können, irre sie sich: "Denn die Erfahrung zeigt: Damit macht man sie nur hoffähig und stärkt sie."

dpa

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