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SPD kritisiert Kürzungen bei Deutsch-Intensivklassen

Schulen SPD kritisiert Kürzungen bei Deutsch-Intensivklassen

Kurz vor dem Start des neuen Schuljahres in Hessen hat die SPD-Fraktion Kürzungen beim Deutsch-Intensivunterricht kritisiert, den gerade Flüchtlingskinder dringend bräuchten.

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Eine Schülerin lernt Deutsch.

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

Wiesbaden. Das Land komme nicht umhin, dafür neue Stellen zu schaffen, sagte der SPD-Abgeordnete Christoph Degen am Donnerstag in Wiesbaden. Der Landeselternbeirat forderte einen Masterplan, weil im kommenden Schuljahr geschätzt 23 000 Flüchtlingskinder zusätzlich beschult werden müssten. Nötig seien Teams aus Lehrern, Sozialarbeitern und Psychologen.

Nach sechs Wochen Sommerferien beginnt in Hessen am kommenden Montag (7.9.) wieder der Unterricht. Kultusminister Alexander Lorz (CDU) will am (morgigen) Freitag seinen Ausblick auf das Schuljahr geben. Auch dabei dürfte es um die Betreuung der Kinder von Asylbewerbern gehen.

Zwar hat das Ministerium angekündigt, 210 Stellen in die Deutschförderung umzulenken. Diese fehlen aber in Grundschulen und Gymnasien, wie der Landeselternbeirat bemängelte. Nach Angaben Degens ist der Deutsch-Unterricht in den Intensivklassen der Mittelstufe binnen drei Schuljahren von 28 auf 22 Stunden gekürzt worden. Hessens Schulsystem gehe schlecht vorbereitet ins neue Schuljahr, sagte er.

dpa

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