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SPD fordert mehr Wohnungsförderung und neuen Beauftragten

Landtag SPD fordert mehr Wohnungsförderung und neuen Beauftragten

Zur Linderung von Wohnungsnot in Hessen hat die SPD mehr öffentliche Förderung sowie die Einsetzung eines landesweiten Beauftragten gefordert. Der Mangel an Sozialwohnungen und Wohnungen für Menschen mit mittlerem Einkommen sei landesweit ein Thema, und das zuständige Wohnungsbauministerium wirke überfordert, sagte der Abgeordnete Michael Siebel am Mittwoch im Landtag in Wiesbaden.

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Michael Siebel (SPD).

Quelle: Emily Wabitsch dpa/Archiv

Wiesbaden. Siebel forderte, private Klein- und Kleinstanleger für den Sozialwohnungsbau mit öffentlichen Zuschüssen zu gewinnen. Zudem solle die Grunderwerbssteuer für Investitionsprojekte des sozialen Wohnungsbaus von sechs auf vier Prozent gesenkt und die Eigenheimzulage wieder eingeführt werden.

Wohnungsbauministerin Priska Hinz (Grüne) entgegnete, die Landesregierung habe bereits eine Milliarde Euro Förderung aufgelegt, dies reiche aus. Teils seien die Forderungen der SPD bereits umgesetzt, teils liefen sie dem Ziel entgegen. "Hören Sie doch auf mit ihren Unkenrufen, sondern fordern Sie lieber die Kommunen und Investoren auf, auf unsere Programm zuzugreifen", rief die Ministerin in Richtung der SPD-Fraktion.

dpa

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