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SPD: Wachpolizei für Kampf gegen Einbrüche nicht geeignet

Landtag SPD: Wachpolizei für Kampf gegen Einbrüche nicht geeignet

Die hessische Wachpolizei darf nach Warnungen der SPD-Landtagsfraktion nicht als Alternative zu gut ausgebildeten Polizeibeamten dienen. So sei etwa der Schutz vor Einbrüchen zu wichtig, "um ihn Amateuren zu überlassen", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer Günter Rudolph am Donnerstag in Wiesbaden im Plenum.

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Die Wachpolizisten bei der Ausbildung.

Quelle: Sebastian Kahnert/Archiv

Wiesbaden. "Wo Polizei drauf steht, muss auch Polizei drin sein."

Wachpolizisten mit einem 18-wöchigen Lehrgang könnten Polizeibeamte nicht ersetzen, sagte Rudolf. "Die Personalsituation bei der hessischen Polizei ist schlecht. Mehr als drei Millionen Überstunden haben sich angehäuft."

Innenminister Peter Beuth (CDU) wies den Begriff "Amateure" als "unangemessene Geringschätzung" zurück. Dieser sei "ein Schlag ins Gesicht von fleißigen Wachleuten". Hessen habe mit der Wachpolizei gute Erfahrungen gemacht. Zu ihren Aufgaben zählen laut Innenministerium unter anderem Streife laufen, Gebäudeschutz oder Verkehrsdienst.

Angesichts der steigenden Zahl von Wohnungseinbrüchen hatte sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) für den vermehrten Einsatz von Hilfspolizisten ausgesprochen.

dpa

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