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SPD-Vize Schäfer-Gümbel gegen neues Bündnis mit CDU

Wahlen SPD-Vize Schäfer-Gümbel gegen neues Bündnis mit CDU

Nach der krachenden Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl lehnt der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel eine Neuauflage von Schwarz-Rot im Bund ab.

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Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD).

Quelle: Sebastian Gollnow/Archiv

Wiesbaden. "Wenn man mit einem schlechteren Ergebnis aus der großen Koalition herauskommt, als man hineingegangen ist, dann kann man nicht noch einmal in so eine Koalition hineingehen", teilte der Bundes-Vize seiner Partei am Sonntag in Wiesbaden mit. Das schlechte Abschneiden der SPD bei der Bundestagswahl bezeichnete er als schwere Niederlage für die deutsche Sozialdemokratie. Die Partei sei 2009, 2013 und nun 2017 hinter ihren Zielen zurückgeblieben.

Bitter für alle Demokraten sei es, dass mit der AfD zum ersten Mal seit Kriegsende eine Partei im Bundestag sitze, die Rechtsextreme und Rechtsradikale in ihren Reihen dulde, erklärte Schäfer-Gümbel. Der Erfolg der AfD sei auch ein Ergebnis des thematischen und gesellschaftspolitischen Schweigens, das den Wahlkampf bei den "so genannten bürgerlichen Parteien" geprägt habe. "Wer sich der inhaltlichen Auseinandersetzung verweigert und mit einem einfachen "Weiter so" in den Wahlkampf zieht, der lässt am rechten Rand die Radikalen erstarken", erklärte Schäfer-Gümbel.

Die hessische AfD-Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl, Mariana Harder-Kühnel, sagte bei RTL Hessen: "Die Fraktion ist sauber." Gegen Leute, die rechts über die Stränge schlagen, gebe es die Schiedsgerichte.

dpa

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