Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
SPD-Spitze: Private Sicherheitsdienste notwendig

Flüchtlinge SPD-Spitze: Private Sicherheitsdienste notwendig

Die SPD-Spitze sieht trotz der Vorkommnisse in Nordrhein-Westfalen keine Alternative zu privaten Sicherheitsdiensten etwa in Flüchtlingsunterkünften. "Ich glaube nicht, dass das der Standard ist", betonte SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel am Montag nach einer Telefonschalte des SPD-Präsidiums in Berlin mit Blick auf die Übergriffe durch Sicherheitsleute.

Voriger Artikel
Parteiloser Helmstädter ist neuer Rathauschef in Mörlenbach
Nächster Artikel
Deutsche Geiseln auf Philippinen bitten im Radio um Hilfe

Schäfer-Gümbel ist Vorsitzender der SPD in Hessen.

Quelle: F. von Erichsen/Archiv

Berlin/Wiesbaden. "Das ist eine Riesen-Sauerei."

Es müsse klare Grenzziehungen geben. Auch in anderen Bundesländern müsse nun geschaut werden, was da bei den privaten Diensten passiere. Er sei aber gegen eine Grundsatzdebatte über die Auslagerung öffentlicher Aufgaben. Das sei keine Frage zwischen Staat und privat. Es gebe schon immer ein Doppelsystem in der Sicherheitsarchitektur, zum Beispiel auch bei Fußballspielen.

Er wolle nicht, dass vor jedem Flüchtlingsheim eine Polizeistreife stehe. Eine vernünftige Ausbildung und Überprüfung bei privaten Sicherheitsdiensten sei zentral. Sicherlich seien die Kommunen unter starkem Druck wegen der hohen Flüchtlingszahlen, so Schäfer-Gümbel.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr