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SPD-Politiker fordern Präventionsstrategie gegen radikale Salafisten

Extremismus SPD-Politiker fordern Präventionsstrategie gegen radikale Salafisten

Um die salafistische Radikalisierung junger Menschen zu verhindern, muss die Prävention nach Ansicht von SPD-Politikern finanziell und institutionell abgesichert werden.

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Die salafistische Radikalisierung soll verhindert werden.

Quelle: B.Roessler/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. "Den Prozess haben wir als Stadtgesellschaft größtenteils verschlafen", sagte Frankfurts SPD-Chef Mike Josef am Freitag. Die Angebote des schwarz-grünen Magistrats seien weder systematisch, noch verbindlich.

Fortbildungsangebote müssten verpflichtend sein und sich neben den Jugendhäusern vor allem auch an die Schulen richten. Dabei könnten auch junge Muslime als geschulte Identifikationsfiguren in die Klassen gehen. Josef forderte zudem ein Frühwarnsystem mit einer Hotline - etwa bei der geplanten Antiradikalisierungsstelle.

Der SPD-Landtagsabgeordnete und Integrationsfachmann Turgut Yüksel rief die muslimischen Gemeinden auf, sich aktiv in die Debatte einzumischen. Das geplante Präventionsnetzwerk von Innenminister Peter Beuth (CDU) aus Behörden, Schulen, Kommunen und Familien, das die Radikalisierung junger Muslime verhindern soll, sei noch etwas oberflächlich und zu stark sicherheitspolitisch orientiert.

Der CDU-Integrationsexperte Ismail Tipi reagierte mit Unverständnis: "Hessen ist bundesweiter Vorreiter bei der Intervention und Prävention was die Radikalisierung von jungen Muslimen angeht."

dpa

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