Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
SPD-Chef: Suedlink-Planung darf nicht auf Kosten Hessens gehen

Energie SPD-Chef: Suedlink-Planung darf nicht auf Kosten Hessens gehen

Neue Planungen für die Stromautobahn Suedlink dürfen nach Ansicht der SPD auf keinen Fall zulasten von Hessen und Baden-Württemberg gehen. "Bei der Energiewende hat jeder sein Päckchen zu tragen", sagte der hessische SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel am Mittwoch in Wiesbaden.

Voriger Artikel
Weniger hessische Haushalte beziehen Wohngeld
Nächster Artikel
SPD: Feindliche K+S-Übernahme muss verhindert werden

Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD).

Quelle: Timm Schamberger/Archiv

Wiesbaden. Vom Energiegipfel-Treffen der großen Koalition am Mittwochabend im Kanzleramt in Berlin erwarte er "klare Entscheidungen".

Bei dem Treffen wollten Kanzlerin Angela Merkel (CDU), CSU-Chef Horst Seehofer und SPD-Chef Sigmar Gabriel eine Lösung für den Ausbau der umstrittenen Leitungen von Nord nach Süd finden. Gabriel kann sich inzwischen bei der 800 Kilometer langen Leitung von der Nordsee in den Süden Deutschlands teure Erdkabel als "Regelfall" vorstellen. Damit soll der Protest von Bürgern gegen hohe 380-Kilovolt-Strommasten minimiert und Bayern mit der CSU ins Boot geholt werden.

Schäfer-Gümbel, der auch Vize-Bundeschef seiner Partei ist, bezeichnete die Trasse als unverzichtbar. Schon jetzt gebe es Kapazitätsprobleme in der Stromversorgung in Süddeutschland, die Ausgleichszahlungen erforderlich machten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr