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Rund tausend Menschen bei DGB-Demonstration gegen EZB

Demonstrationen Rund tausend Menschen bei DGB-Demonstration gegen EZB

Rund tausend Menschen sind am Mittwoch einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) zur Demonstration gegen die Eröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) gefolgt.

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Rund tausend Menschen kamen zur DGB-Demonstration.

Quelle: Christoph Schmidt

Frankfurt. Vor Beginn des Protestmarschs in Richtung EZB sagte der Frankfurter DGB-Stadtverbandsvorsitzende Harald Fiedler, die Gewerkschaft sei solidarisch mit den Beschäftigten in Griechenland, Italien und Spanien, die zunehmend unter der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik zu leiden hätten. Auch sei nicht hinnehmbar, dass EZB, EU und IWF mit ihren Vorgaben an Regierungen in die Tarifpolitik eingriffen.

Die Demonstration verlief zunächst friedlich. Die meist heitere Stimmung stand im Gegensatz zu den schweren Ausschreitungen vermummter Aktivisten am Morgen. Der Zug wurde von der Polizei zwischenzeitlich gestoppt, konnte dann aber weitergehen. Der Stopp wurde mit Blockadeaktionen begründet. Gewerkschafter reagierten mit Unverständnis.

Fiedler hatte vor dem Start der Kundgebung die Gewalt am Morgen kritisiert. Der Deutschen Presse-Agentur sagte Fiedler: "Das ist total kontraproduktiv, wenn Randale gemacht wird und Polizisten angegriffen werden." Demonstranten hatten rund um die EZB Autos und Barrikaden in Brand gesetzt. Bei schweren Zusammenstößen zwischen beiden Seiten wurden mehrere Menschen verletzt und festgenommen.

dpa

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