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Rund 25 hessische Dschihadisten bisher ums Leben gekommen

Extremismus Rund 25 hessische Dschihadisten bisher ums Leben gekommen

Den hessischen Sicherheitsbehörden liegen Hinweise auf etwa 25 Dschihadisten vor, die in Syrien oder dem Irak ums Leben gekommen sind. Derzeit werde von etwa 130 Islamisten ausgegangen, die aus Hessen ausgereist seien, um für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) oder andere terroristische Organisationen zu kämpfen oder sie in sonstiger Weise zu unterstützen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden am Montag auf Anfrage.

Wiesbaden. Insgesamt zeichne sich eine "verringerte Ausreisedynamik" ab. Zuvor hatte hessenschau.de darüber berichtet.

Die Behörden bemühten sich, entsprechende Ausreisepläne frühzeitig zu erkennen und ihre Umsetzung zu verhindern. Die Zahl der Ausreiseverbote bewege sich im mittleren zweistelligen Bereich.

Seit Ende 2015 befinde sich die Zahl der ausgereisten Islamisten auf dem gleichen Niveau. Die meisten von ihnen seien jünger als 30 Jahre, etwa ein Fünftel Frauen. Die Behörden gehen davon aus, dass sich rund ein Viertel der ausgereisten Islamisten mittlerweile wieder in Hessen befindet. Zu etwa 20 von ihnen liegen Informationen über eine aktive Teilnahme an Kämpfen oder eine Kampfausbildung vor, hieß es. In den meisten Fällen allerdings gebe es keine "belastbaren Informationen" über Kampfeinsätze für den IS und andere Organisationen.

dpa

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