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Rheinland-Pfalz will nicht noch mehr Fluglärm akzeptieren

Landtag Rheinland-Pfalz will nicht noch mehr Fluglärm akzeptieren

Die rheinland-pfälzische Ampel-Koalition will angesichts des anhaltenden Wachstums beim Flugverkehr nicht noch mehr Fluglärm akzeptieren. "Im Interesse der betroffenen Anwohner kann es kein unbegrenztes Wachstum am Frankfurter Flughafen geben", sagte Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) am Donnerstag im Mainzer Landtag.

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Eine Boing auf dem Rollfeld von Technikern gewartet.

Quelle: Alexander Heinl/Archiv

Mainz. Die Belastungsgrenze der Bevölkerung sei vielfach schon überschritten. Die Landesregierung setze sich für geänderte Flugrouten, lärmabhängige Entgelte beim Landen und eine Lärmreduzierung an Flugzeugen ein. Eine Bundesratsinitiative zum Fluglärm ist noch anhängig. Eine rechtliche Möglichkeit zum Eingriff hat das Land nicht. Betroffen ist vor allem Rheinhessen.

Im Herbst 2015 hatten am Frankfurter Flughafen die Arbeiten für das Terminal 3 begonnen. Der Betreiber Fraport will dort ab 2022 zusätzlich rund 14 Millionen Passagiere im Jahr abfertigen können.

dpa

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