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Rheinland-Pfalz setzt bei Fluglärm auf Zusammenarbeit mit Hessen

Luftverkehr Rheinland-Pfalz setzt bei Fluglärm auf Zusammenarbeit mit Hessen

Das rot-grün regierte Rheinland-Pfalz setzt im Kampf gegen Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet auf eine engere Zusammenarbeit mit Hessen unter Schwarz-Grün. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) rechnet damit, dass eine gemeinsame Bundesratsinitiative nach erfolglosen Anläufen doch noch zustande kommen kann.

Mainz. "Da, glaube ich, geht was", sagte sie am Mittwoch in Mainz. Nach einem Gespräch mit Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) im Februar zeigte sie sich aber zurückhaltend. "Ich wäre jetzt erstmal mit meinen Erwartungen gedämpft."

Dreyer bekräftigte ihre Kritik an den Flugrouten des Frankfurter Flughafens: "Hessen verschiebt den Lärm nach Rheinland-Pfalz." Sie warnte davor, dass die sogenannte Südumfliegung im Fall eines höchstrichterlichen Verbots für drei Monate beibehalten wird. "Die Interimslösung ist eine extreme Mehrbelastung für Mainz und Rheinhessen." Bouffier und Dreyer hatten bei dem Treffen vereinbart, eine engere Kooperation des Flughafens Frankfurt mit dem verschuldeten Hunsrück-Airport Hahn zu prüfen, der Rheinland-Pfalz und zu einem kleinen Teil auch Hessen gehört.

dpa

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